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Links verwalten
Auf der Startseite stehen unter der Anlegen-Maske alle Shortlinks dieser Installation — nicht nur die, die Sie selbst angelegt haben.
Möglich ist auch der umgekehrte Betrieb. Der Betreiber kann auf den Benutzer-Modus umstellen: Dann sieht jedes Konto nur seine eigenen Links, und neue Adressen bekommen ein Kürzel für Ihr Konto —
go.kunde.de/xy/sommeraktionstattgo.kunde.de/sommeraktion. Bereits ausgegebene Adressen ändern sich dabei nie; sie funktionieren in beiden Betriebsarten weiter. Der Vorteil des Modus: Zwei Kollegen dürfen dieselbe Wunsch-Adresse haben, weil jeder seinen eigenen Namensraum hat. (Nicht zu verwechseln mit den Bereichen weiter unten — die ordnen nur die Übersicht und stehen in keiner Adresse.)
Die Links gehören der Installation, nicht dem Konto. Jedes angemeldete Konto sieht jeden Link, kann ihn ansehen, bearbeiten, verschicken und löschen. Wer ihn angelegt hat, steht in der Spalte Angelegt von (auf breiten Bildschirmen) und in der Detailansicht unter Angelegt — es ist eine Auskunft darüber, wen Sie fragen können, keine Besitzangabe.
Das ist Absicht: Ein Kurz-Link auf der Domain des Hauses ist eine Sache des Hauses. Ein Kollege im Urlaub soll kein Grund sein, warum ein Ziel nicht umgezogen werden kann. Der Preis: Sie können auch fremde Links ändern und löschen — und andere Ihre. Ein geändertes Ziel gilt sofort für alle bereits verschickten und gedruckten Kopien, deshalb im Zweifel kurz nachfragen. Die Maske warnt Sie, wenn ein Link schon im Umlauf ist.
Die Anlegen-Maske wegklappen
Ein Klick auf die Überschrift Neuen Shortlink anlegen klappt die Maske zu; übrig bleibt eine Zeile mit der Beschriftung. Für die Wartung einer langen Liste — suchen, Ziele prüfen, Abgelaufenes löschen — steht damit die Liste oben.
Beim nächsten Aufruf der Seite ist die Maske wieder aufgeklappt. Der Zustand wird nicht gespeichert.
Suchen
Über der Liste steht ein Suchfeld. Die Liste passt sich beim Tippen an — es gibt keinen Knopf zum Absenden.
Durchsucht werden fünf Angaben je Link:
| Angabe | Beispiel für einen Treffer |
|---|---|
| Kurz-Link | sommer findet go.kunde.de/sommeraktion |
| Titel | quartal findet den Link mit dem Titel Quartalsbericht |
| Ziel | fremd.example und downloads finden beide https://fremd.example/downloads/q3.pdf |
| Bereich | herbst findet alle Links im Bereich Kampagne Herbst |
| Autor | meier findet die Links, die Frau Meier angelegt hat |
Mehrere Wörter schränken weiter ein. Alle müssen vorkommen, aber nicht in derselben
Angabe: sommer kunde findet den Link, dessen Titel Sommeraktion lautet und dessen Ziel
auf kunde.de zeigt. Findet eine Suche nichts, ist meist ein Wort zu viel im Feld.
Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle, Umlaute auch nicht: uber findet
Überblick, strasse findet Straße.
Der Haken „Nur meine Links" zeigt nur, was Sie selbst angelegt haben. Er lässt sich mit einem Suchbegriff verbinden. Im Benutzer-Modus fehlt er — dort sehen Sie ohnehin nur Ihre eigenen Links.
Bereiche ohne Treffer verschwinden während einer Suche aus der Übersicht und stehen danach wieder da.
Die Adresse im Browser merkt sich die Suche. Eine gefundene Auswahl lässt sich als Lesezeichen speichern und weitergeben — beim Aufruf steht der Begriff wieder im Feld.
Der CSV-Download ignoriert die Suche. Der Knopf Als CSV herunterladen liefert immer alle Links, die Sie sehen. Für einen Teil der Liste ist der Weg das Download-Symbol eines Bereichs unter Bereiche.
Ohne JavaScript erscheint neben dem Suchfeld ein Knopf Suchen; die Liste passt sich nach dem Absenden an. Gesucht wird in beiden Fällen dasselbe.
Bereiche: die Übersicht gruppieren
Ein Bereich ist eine Beschriftung, die ein Link tragen kann — Kampagne Herbst,
Messe, Vertrieb. Die Übersicht macht daraus aufklappbare Abschnitte: einer je Bereich,
darin dieselbe Tabelle wie sonst. Links, die zu keinem Bereich gehören, stehen ganz
oben unter Ohne Bereich.
Solange niemand einen Bereich angelegt hat, sieht die Übersicht aus wie immer — eine Tabelle, keine Klappen. Die Gruppierung erscheint mit dem ersten Bereich.
Ein Bereich ordnet, er verbirgt nichts. Er ändert nicht, wer einen Link sehen oder bearbeiten darf. Ein vertraulicher Link ist in einem Bereich genauso sichtbar wie außerhalb. Wer welche Links sieht, entscheidet allein die Betriebsart (siehe oben).
Beim Anlegen eines Links steht die Auswahl hinter Optionen: einen bestehenden Bereich
wählen, Neuen Bereich anlegen … wählen und den Namen eintragen — oder Kein Bereich
lassen. Die Zuordnung ist immer optional und jederzeit änderbar: Beim Bearbeiten eines
Links lässt sich ein anderer Bereich wählen oder Kein Bereich.
Verwalten lassen sich Bereiche unter Bereiche in der Navigation: anlegen, umbenennen, löschen. Dort steht auch, wie viele Links in jedem Bereich liegen und wie viele noch in keinem.
- Umbenennen bricht nichts. Ein Bereich steht in keinem Kurz-Link und in keiner verschickten Nachricht — anders als der Kurz-Link selbst, der sich nie ändern lässt.
- Löschen nimmt keinen Link mit. Ein Bereich ist eine Beschriftung, kein Ordner: Seine Links bleiben bestehen, leiten weiter und stehen danach unter Ohne Bereich.
- Ein leerer Bereich verschwindet nicht von selbst. Er steht weiter in der Übersicht und in der Auswahl — bis Sie ihn löschen.
Wem die Bereiche gehören, hängt an derselben Betriebsart wie die Links: Sehen alle alles, sind auch die Bereiche gemeinsam — was Sie anlegen, umbenennen oder löschen, betrifft alle. Im Benutzer-Modus hat jedes Konto seine eigenen; kein anderes sieht sie. Auf der Seite Bereiche steht oben, welche der beiden Lagen gerade gilt.
Stellt der Betreiber von „alle sehen alles" auf den Benutzer-Modus um, verschwinden alle Bereiche. Ihre Links bleiben und leiten weiter — sie stehen danach unter Ohne Bereich, und Sie können sie neu einsortieren. Umgekehrt bleiben die Bereiche erhalten; damit zwei gleichnamige unterscheidbar bleiben, steht dann im Namen, von welchem Konto sie stammen.
Die Liste als CSV-Datei
Zwei Wege führen zu derselben Sorte Datei — eine Tabelle mit zwei Spalten: dem vollständigen Kurz-Link und seinem Ziel.
- Alles, was Sie sehen: Auf der Übersicht Shortlinks oben rechts der Knopf Als CSV herunterladen.
- Ein einzelner Bereich: Unter Bereiche in der Zeile des Bereichs das Download-Symbol.
Die Datei heißt shortlinks-2026-09-01.csv bzw. shortlinks-kampagne-herbst-2026-09-01.csv
— mit Datum, damit die zweite Datei im Download-Ordner nicht shortlinks (1).csv heißt.
Was drinsteht:
- Der Kurz-Link vollständig, also
https://ihre-domain.de/abc23deund nicht nurabc23de. So lässt er sich direkt in ein Mailing, eine Anzeigenbuchung oder eine Prüfliste einsetzen. - Jeder Link, unabhängig von seinen Einschränkungen. Abgelaufen, stillgelegt, passwortgeschützt, Klick-Limit erreicht — alles steht drin. Die Datei beantwortet „welche Adressen gibt es", nicht „welche leiten in diesem Augenblick weiter". Genau dafür braucht man sie: um zu prüfen, was auf einem gedruckten Prospekt noch stimmt.
- Nur Links, die Sie auch im System sehen. Die Datei enthält nie mehr als die Übersicht. Im Benutzer-Modus also nur Ihre eigenen.
- Keine gelöschten Links. Ihre Adresse leitet nicht mehr weiter und gehört in keine Adressliste.
Ein Bereich ohne Links liefert eine Datei mit nur der Kopfzeile — das ist kein Fehler.
Die Datei ist CSV nach Vorschrift (RFC 4180): Komma als Trennzeichen, UTF-8 mit Signatur. Numbers, LibreOffice und OpenOffice öffnen sie per Doppelklick richtig.
Excel ist der Sonderfall. Es wählt das Trennzeichen nicht nach der Datei, sondern nach der Ländereinstellung von Windows — und dort ist es in Deutschland das Semikolon. Per Doppelklick landet die Datei dann in einer einzigen Spalte. Der Weg dorthin ist Daten → Aus Text/CSV; dort erkennt Excel das Komma und die Spalten stehen richtig.
Links ohne Anleger übernehmen
Wird ein Konto gelöscht, bleiben seine Shortlinks bestehen und leiten weiter — nur der Verweis auf das Konto fällt weg. In der Liste steht dann „—" mit dem Abzeichen ohne Anleger.
Das ist keine Kosmetik: An den Anleger geht die Nachricht, wenn die automatische Ziel-Prüfung einen Link stilllegt (siehe Was Besucher sehen). Hat der Link keinen, geht sie an niemanden, und der Link fällt aus, ohne dass es jemand erfährt.
In der Detailansicht steht bei solchen Links der Knopf „Link übernehmen". Er trägt Sie als Anleger ein; Hinweise zu diesem Link gehen danach an Ihre Adresse. Das ist der ganze Vorgang — an Ziel, Adresse, Ablauf und Zahlen ändert sich nichts.
Es kann Ihnen auch ein Link zugewiesen werden. Ein Administrator kann die Zuständigkeit für einen Link auf ein anderes Konto setzen — typischerweise, wenn ein Kollege das Haus verlassen hat. Sie bekommen darüber eine E-Mail mit Link, Ziel und dem Namen dessen, der zugewiesen hat. Am Link selbst ändert sich nichts; es ändert sich, wohin Hinweise zu ihm gehen. Zurückweisen lässt sich das nicht — fragen Sie im Zweifel bei der genannten Person nach.
Nur Links ohne Anleger lassen sich übernehmen. Einen Link, der noch einem Konto zugeordnet ist, können Sie zwar bearbeiten und löschen, aber nicht auf sich umschreiben. Übernehmen ist Aufräumen, nicht Aneignen — sonst ließe sich verwischen, wer eine Adresse in die Welt gesetzt hat.
Die Liste zeigt Kurz-Link, Ziel-Host, Ablauf, Passwortschutz, Aufrufe und den Anleger. Je schmaler das Fenster, desto weniger Spalten: Zuerst entfallen der Anleger, dann Ziel und Aufrufe, dann der Passwortschutz, zuletzt der Ablauf. Kurz-Link und Aktionssymbole bleiben in jeder Breite sichtbar — nach Wichtigkeit, nicht nach Position.
Unter dem Kurz-Link steht der Titel, unter dem Ziel-Host ein Abzeichen, wenn beim Aufruf etwas anderes passiert als eine direkte Weiterleitung:
| Abzeichen | Bedeutung |
|---|---|
| Vorschau | Besucher sehen erst das Ziel und müssen „Weiter" drücken |
| leitet weiter | Das eingetragene Ziel leitet selbst auf eine andere Domain weiter. Hier lohnt ein Blick — Details auf der Detailseite |
| stillgelegt | Der Link leitet nicht mehr weiter |
| abgelaufen / Limit erreicht | Der Grund steht in der jeweiligen Spalte |
Die Symbole am Zeilenende:
| Symbol | Wirkung |
|---|---|
| Klemmbrett | Kurz-Link in die Zwischenablage kopieren |
| Briefumschlag | Mailprogramm mit vorbereiteter Nachricht öffnen |
| Auge | Detailbereich seitlich öffnen |
| Stift | Einstellungen bearbeiten |
| Papierkorb | Link löschen |
Löschen
Löschen wirkt sofort und ist nicht umkehrbar. Der Link leitet danach nicht mehr weiter, bereits verschickte Kopien laufen ins Leere.
Der Kurz-Link bleibt trotzdem dauerhaft belegt und wird nie neu vergeben. Sie können ihn also nicht „frei machen", um ihn für etwas anderes zu benutzen. Wenn Sie den Link nur vorübergehend nicht brauchen: Setzen Sie ein kurzes Ablaufdatum — dann können Sie ihn später mit derselben Adresse wieder aktivieren.
Löschen darf jedes Konto — auch bei fremden Links. Ein Link, den ein Kollege angelegt hat, sieht in Ihrer Liste aus wie Ihrer und hat denselben Papierkorb. Wer ihn angelegt hat, steht in der Spalte Angelegt von; ein Blick dorthin vor dem Löschen kostet nichts.
Ein Administrator kann einen Link stilllegen und wieder freigeben, etwa wenn das Ziel sich als bösartig erwiesen hat. Beim automatischen Stilllegen bekommt der Anleger eine E-Mail mit der Begründung; beim manuellen niemand. In beiden Fällen steht der Zustand auf der Detailseite. Das Stilllegen ist die eine Sache, die dem Administrator vorbehalten bleibt — löschen kann ohnehin jeder.
Die Detailseite
Sie zeigt zwei Karten. Links Einstellungen (Ziel, Titel, Ablauf, Passwort, Klick-Limit, Vorschau erzwingen) — alles, was Sie über „Bearbeiten" ändern können.
Rechts Zustand und Prüfung — Angaben, die sich auch ändern, ohne dass jemand etwas anfasst:
- Beim Aufruf — was ein Besucher jetzt gerade erlebt: direkte Weiterleitung, Vorschauseite (mit Grund), oder keine Weiterleitung.
- Ziel-Prüfung — was die letzte Prüfung des Ziels ergeben hat, mit Datum. Ein Ergebnis ohne Datum wäre eine Behauptung. Steht dort „Noch nicht geprüft", ist der Link neu; der nächste Prüflauf nimmt ihn.
- Angelegt, Aufrufe.
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